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Grafik Wirtschaftsmodell einer Warentauschbeziehung

 

Symbolerklärung:

WI sind Waren der Investitionsindustrie, insbesondere WIC= Maschinen; WIC= Maschinenersatz WIv = Arbeitskräfte; WIm = Profit

WA = Waren der Konsumindustrie, insbesondere WAC = Maschinen; WACm= Maschinen im Austausch zu WIm; WAv = Arbeitskräfte; WAm .= Profit

Wirtschaftsmodell einer Warentauschbeziehung

 

Neue Grafik:

 

Modell WarentauschDas Modell verweist auf folgende Schwierigkeit einer Vorstellung, die besagt, in der kapitalistischen Wirtschaft würden Waren getauscht:

Geld – hier als bloßes Transfermittel – kann in den Dimensionen einer Währung ausgedrückt werden. Welche Dimensionen sind aber für die Waren adäquat? Stückzahl, Gewicht, Volumen ? In der Realität werden auch hier Währungseinheiten des Geldes verwendet, denn Geld ist Anfang und Ende einer Unternehmung: G – W – G‘. Durch diese Wirklichkeit wird von der Qualität der Gebrauchswerte durch Reduzierung auf die Quantität abstrahiert, ausgedrückt in Zahlen. Geld ist nicht nur ein Transfermittel, sondern wirkt in Form einer Reduzierung auf die wirtschaftliche Wirklichkeit. Menschen und ihre Handlungen, besonders ihre wirtschaftlichen, werden in Zahlen bewertet. Das Geld schießen die Unternehmen vor, in der Regel durch einen Kredit, der von den Geschäftsbanken bereitgestellt wird, indirekt von der Zentralbank.

 

Grafik alt, fehlerhaft!!

 

 

Modell Franziska

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Mai 25, 2014 - Posted by | Wirtschaft

2 Kommentare »

  1. Hallo hajosli, ich bin mal deinen Hinweisen im http://www.marx-forum.de hierher auf dein Blog gefolgt… Ich würde mich sehr über eine Kommentierung der Grafik deinerseits freuen – was zB soll die doppelte Beziehung W-W‘ besagen? Dann hätte ich auch Fragen, zB läuft die Bezahlung („Geld“, rote Pfeile) parallel zur Lieferung, müsste es nicht andersrum sein? naja, Pedanterie… Vor allem aber frage ich mich, inwiefern dies Modell sich mit meinem Nick verknüpft? DENN… zwar habe ich in diesem Beitrag:
    http://marx-forum.de/Forum/index.php/Thread/326-Kapitalismus-kann-funktionieren/?postID=2029#post2029
    ein Detail der Marschen Reproduktionstheorie versucht zu erläutern, das auch im Marx-Forum für gewisse Schwierigkeiten gesorgt hat… Es hat aber mit MEINER persönlichen Terminologie, nämlich der Verwendung der terme intern und extern, nicht das allergeringste zu tun. „Intern“ nenne ich die notwendige Mindestmenge an Produktionsfaktoren, die das Produkt eines Warenproduzenten eintauschen können muss (vermittelt über Geld), damit dieses Produkt in gleicher Güte und Menge wieder erzeugt werden kann; „extern“ die lange und höchst verzweigte Kette an Stationen, über die sein Produkt, mannigfaltig direkt (bei den nächsten Abnehmern) oder indirekt (alle nachfolgenden) fliessen muss, bis es, nagut, in verwandelter Gestalt, derjenigen nämlich der Produktionsfaktoren, wieder beim Produzenten (als warenangebot zum angemessenen Preis) ankommt. Beide Relationen sind TECHNISCH vermittelt und schliessen einen Reproduktions-Zirkel; Warenproduzent sein heisst, eine Stelle in diesem Zirkel besetzen. „Überschüsse“ oder „das Mehrprodukt“ kann aus dem system abfliessen (entnommen werden, ohne es zu beschädigen), oder aber eine proportionale „Auflagerung“ entlang genau denselben Produktionslinien und Verzweigungen, wie das Ausgangssystem, bilden: Produktionsausweitung – sie muss von allen Produzenten gleichzeitig in gleicher Proportion durchgeführt werden, was schon angesichts der höchstwahrscheinlich unterschiedlichen mehrprodukte bei einzlenen Branchen unwahrscheinlich ist. Es gibt in diesem Reproduktions-System keine ausgezeichnete Ware wie die Marxsche Arbeitskraft – alle Waren gehen direkt oder indirekt in die Produktion aller andern ein. Zumindest solche, die reproduzierbar und (mit einer individuellen Mehrprodukt-Rate, wenn die Randbedingungen (Rohstoffe, Energie) vorhanden sind;und die andern Produzenten,“proportional“ mItziehen) vermehrungsfähig sind, Alle sich verbrauchenden und/oder nciht vermehrungsfähigen Güter-Kapazitäten, von denen Ausweitung oder auch nur Aufrechterhaltung der Reproduktion dieses Systems abhängen, müssen mit dem Mehrprodukt, bei steigender Ausweitung höchstwahrscheinlich zu immer ungünstigeren Raten,eingetauscht werden – solange, bis der gesamte Mehrproduktzuwachs aufgezehrt ist. Über eine weitere Gütersorte, die auch „Gebrauchswert“ hat, aber gänzlich andere Eigenschaften: einmalige meist grosse Aufwendungen, hingegen „Selbsterhalt“, wenn einmal vorhanden, sind marktfähige und insoweit erfolgreiche INNOVATIONEN (technische und produktive Neuanordnungen).In sie wird nur investiert, wenn der gesellschaftlich verwertbare dauerhafte Erfolg der Investition (innovatives Gut, das vorher nicht oder nur zu erheblich höherem Aufwand herstellbar gewesen wäre; Produktivitätserhöhung) vorübergehend für den Investor verwertbar ist – aus meiner Sicht die „materielle“ oder produktive Grudnlage für Investition/Kredit und Zins (also nicht mit dem Mehrprodukt zu verwachseln!).
    Das in etwa ist der Kontext, in dem ich die Termini „intern, extern“ selber gebrauche.
    Zu deinem Modell noch kurz.. Wie du aus dem weiteren Fortgang der Debatte mit mesrine in dem verlinkten thread ersehen kannst, wird von mir die Verwendung von Mehrprodukt wie „Ersatz-Investitionen“ für ständige Produktivitätssteigerung für die imKapitalismus wesentliche gehalten: Produktivitätswachstum als Selbstzweck. Die Argumente von der Begrenztheit des (Luxus- oder Staats)Konsums angesichts wachsender Güterberge verlieren dann an Bedeutung (veilmehr wird erklärlich, warum für dieses irre Projekt, das auch den Namen „Wachstum“ oder „abstrakte Reichtumsvermehrung“ erhält (und sich hinter den NIEDRIGEN Zuwachsraten des BIP in den wirklich fortegschrittenen Industriegesellschaften verbirgt: sinkende Preise und/oder ständige Innovationen) Konsumtion aller Art ein HINDERNIS darstellt und nach Kräften reduziert werden soll. Alles weitere steht derzeit in meinen Beiträgen im verlinkten thread im Marx-Forum. Die Debatte kann hier wie dort weitergehen.
    Alles Gute, franziska vom marxforum

    Kommentar von marxforumfranziska | Mai 25, 2014 | Antwort

  2. Hallo franziska, ich habe die Grafik geändert. Danke für die Fehlerhinweise. Die Richtung der roten Pfeile wurde umgedreht, die W-W‘ Pfeile gehören da nicht hin. Ich habe eine andere Überschrift gewählt, die sich nicht auf Ihr „Nick“ bezieht: Wirtschaftsmodell einer Warentausch-Beziehung. An dieser Stelle möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass Geld Anfang und Ende einer Unternehmung ( G – W – G‘) ist. (W – G – W‘) bezieht sich auf den Händler. Da stellt sich allerdings die Frage, woher der Händler die Ware W hat?

    Die Entwicklung des obigen Modells aufgrund Ihres Marx-Forum-Textes möchte ich Ihnen gern in einem Mail-Dialog erläutern. Dazu benötige ich noch etwas Zeit.

    Kommentar von hajosli | Mai 27, 2014 | Antwort


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